Allgemeine Geschäftsbedingungen

Praxis PHYSIOHOCH – Sven Hoch

Stand: August 2026

§1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Behandlungs-, Beratungs- und sonstigen Dienstleistungen der Praxis PHYSIOHOCH, Sven Hoch, gegenüber Patienten, Kunden, Kursteilnehmern und Selbstzahlern.

Individuelle Vereinbarungen zwischen der Praxis und dem Patienten haben Vorrang vor diesen AGB. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen mindestens der Textform.

§2 Behandlungsvertrag

Die Praxis erbringt physiotherapeutische, osteopathische, naturheilkundliche sowie beratende Leistungen auf Grundlage der jeweiligen beruflichen Qualifikation, der erhobenen Befunde und der individuellen Behandlungssituation.

Gegenstand des Behandlungsvertrages ist die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Leistungen. Ein bestimmter Behandlungserfolg, eine Heilung oder eine vollständige Beschwerdefreiheit werden nicht geschuldet und können nicht garantiert werden.

Der Patient verpflichtet sich, alle für die Behandlung relevanten Angaben, insbesondere zu Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahmen, Schwangerschaften, Allergien sowie sonstigen gesundheitlichen Einschränkungen, vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen.

Die Praxis ist berechtigt, eine Behandlung abzulehnen, zu unterbrechen oder zu beenden, wenn:

  • medizinische oder therapeutische Gründe entgegenstehen,
  • eine sichere Durchführung der Behandlung nicht gewährleistet werden kann,
  • erforderliche Informationen nicht oder nur unvollständig zur Verfügung gestellt werden,
  • das notwendige Vertrauensverhältnis zwischen Therapeut und Patient nachhaltig gestört ist.

Bei akuten ansteckenden Erkrankungen oder sonstigen gesundheitlichen Risiken für Mitarbeiter oder andere Patienten kann die Behandlung verschoben oder abgelehnt werden.

§3 Terminvereinbarungen und Ausfallhonorar

Vereinbarte Termine sind verbindlich.

Kann ein Termin nicht wahrgenommen werden, ist die Praxis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin telefonisch, persönlich oder in Textform zu informieren.

Bei nicht rechtzeitiger Absage oder Nichterscheinen kann die Praxis ein Ausfallhonorar in Höhe des für den Termin vereinbarten Honorars berechnen, da die Behandlungszeit exklusiv für den Patienten reserviert wurde.

Dem Patienten bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Verspätungen des Patienten gehen grundsätzlich zulasten der Behandlungszeit, sofern dadurch nachfolgende Termine beeinträchtigt würden. Ein Anspruch auf Verlängerung der Behandlung besteht in diesem Fall nicht.

Wir empfehlen insbesondere beim ersten Termin, etwa 5 bis 10 Minuten vor dem vereinbarten Termin in der Praxis zu erscheinen.

§4 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Es gelten die zum Zeitpunkt der Behandlung gültigen Honorarsätze und Preislisten der Praxis.

Soweit keine Kostenübernahme durch gesetzliche oder private Kostenträger erfolgt, sind die Kosten vom Patienten selbst zu tragen.

Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart wurde, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

Bei Zahlungsverzug ist die Praxis berechtigt, die gesetzlichen Verzugszinsen sowie weitere gesetzlich zulässige Verzugskosten geltend zu machen.

Die Praxis kann bei Selbstzahlerleistungen oder individuell vereinbarten Leistungen angemessene Vorauszahlungen verlangen.

§5 Gesetzlich versicherte Patienten

Für Behandlungen auf Grundlage einer Heilmittelverordnung gelten die jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen sowie die Heilmittel-Richtlinie.

Der gesetzlich vorgeschriebene Eigenanteil (Zuzahlung) ist vom Patienten zu entrichten, sofern keine gültige Zuzahlungsbefreiung vorliegt.

Jede durchgeführte Behandlung ist vom Patienten auf den vorgesehenen Leistungsnachweisen zu bestätigen.

§6 Privatversicherte Patienten und Selbstzahler

Privatversicherte Patienten und Selbstzahler erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen.

Die Rechnungsstellung erfolgt unabhängig von einer möglichen Erstattung durch private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder sonstige Kostenträger.

Die Höhe einer möglichen Erstattung richtet sich ausschließlich nach den jeweiligen Versicherungs- oder Tarifbedingungen des Patienten. Eine vollständige oder teilweise Kostenerstattung kann von der Praxis nicht garantiert werden.

§7 Gutscheine

Von der Praxis ausgestellte Gutscheine sind ab Ausstellungsdatum zwei Jahre gültig, soweit auf dem Gutschein keine andere Gültigkeitsdauer angegeben ist.

Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer besteht kein Anspruch mehr auf Einlösung des Gutscheins, soweit gesetzliche Vorschriften dem nicht entgegenstehen.

Eine Barauszahlung des Gutscheinwertes ist ausgeschlossen.

Für vereinbarte Termine, die mit einem Gutschein in Anspruch genommen werden, gelten die Regelungen zur Terminabsage gemäß § 3 dieser AGB.

§8 Haftung

Die Praxis haftet für Schäden ausschließlich nach den gesetzlichen Vorschriften.

Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit haftet die Praxis uneingeschränkt.

Für sonstige Schäden haftet die Praxis bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Praxis nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

Für Verlust, Beschädigung oder Diebstahl von mitgebrachten Wertgegenständen, Geld, Schmuck, Mobiltelefonen, Kleidung oder sonstigen persönlichen Gegenständen wird keine Haftung übernommen, soweit gesetzlich zulässig.

Diese Haftungsregelungen gelten auch zugunsten der Mitarbeiter, freien Mitarbeiter und sonstigen Erfüllungsgehilfen der Praxis.

§9 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den geltenden Datenschutzvorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie den berufsrechtlichen Dokumentationspflichten.

Im Rahmen der Behandlung können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:

  • Stammdaten (Name, Anschrift, Geburtsdatum)
  • Kontaktinformationen
  • Gesundheitsdaten
  • Behandlungs- und Befunddaten
  • Abrechnungsdaten
  • Termin- und Kommunikationsdaten

Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zu folgenden Zwecken:

  • Durchführung der Behandlung
  • Dokumentation des Behandlungsverlaufs
  • Terminverwaltung
  • Abrechnung gegenüber Patienten und Kostenträgern
  • Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungs- und Nachweispflichten

Gesundheitsdaten werden nur verarbeitet, soweit dies für die Behandlung oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist.

Soweit für die Dokumentation, Verlaufskontrolle oder Befundung Foto- oder Videoaufnahmen erstellt werden, erfolgt dies ausschließlich im Rahmen der Behandlung und unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorschriften.

Eine Verwendung von Foto- oder Videoaufnahmen für Veröffentlichungen, wissenschaftliche Zwecke, Vorträge, Schulungen oder Werbemaßnahmen erfolgt ausschließlich nach vorheriger ausdrücklicher Einwilligung des Patienten.

Weitere Informationen zur Datenverarbeitung können der Datenschutzerklärung der Praxis entnommen werden.

§10 Streitbeilegung

Die Praxis ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§11 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die einschlägigen gesetzlichen Regelungen.

Praxis PHYSIOHOCH
Sven Hoch
Burgunder Platz 7
67117 Limburgerhof

Stand: August 2026